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Rotorua

Rotorua gehört zu den ersten Touristenzielen in Neuseeland überhaupt. Vor
über 200 Jahren haben hier die ersten Besucher Urlaub gemacht.

Roturua ist gleichzeitig auch ein relativ ungewöhnliches Reiseziel. Denn
hier liegt ein ganz seltsamer Geruch in der Luft: Schwefel. Das liegt an den
gothermalen Stätten, wo Geysire brodeln und Schlammpools vor sich hin
köcheln. Das ist aber nicht nur eklig, sondern hat auch seine Vorteile – vor
Allem im Wellness-Bereich! Hier gibt es nämlich auch unzählige warme
Thermalquellen, in denen es sich wunderbar baden lässt. Schön anzuschauen
sind daneben die Kieselerdeterassen, die sozusagen mit einem natürlichen
bunten Kleidoskop geschmückt sind.

 
 

Die neuseeländischen Maori-Kultur ist in Rotorua zu Hause. Daher gibt es
hier auch viel darüber zu erfahren. Trotzdem, dass die meisten Anhänger der
Maori in den städtischen Gebieten lebt, gibt es hier um die 35 Marae,
Versammlungsplätze der Maori.  Bei Kulturvorführungen der Maori-Angehörigen
werden Geschichten durch Gesang und Tanz erzählt. Auch die Teilnahme an
einem sogenannten Hangi-Festmahl, einer weiteren Tradition der Maori, können
Besucher teilnehmen. Dabei werden die Mahlzeiten in einem Erdofen
zubereitet, der sich wie der Name schon sagt unter der Erde befindet.

Freunde des Fischens sind in Rotorua ebenfalls am richtigen ort. Denn die
gegend ist einer der wichtigsten Orte in Neuseeland was das Forellenfischen
angeht. Und das Beste: hier soll ein Fang so gut wie garantiert sein! Wer
dieser vorhersage nicht so ganz traut, nimmt sich am besten noch einen
erfahrenen, einheimischen Führer an die Hand, dann klappt es mit Sicherheit
mit der Beute im Netz!Der Grund warum es hier so einfach sein soll, Forellen
aus dem Wasser zu ziehen ist, der, dass in den Vulkankraterseen, die es in
Rotorua gibt, sich Regenbogenforellen scheinbar besonders wohl fühlen. Die
Größe des Bestands von Regenbogenforellen in Rotorua bewegt sich angeblich
schon in rekordverdächtiger Anzahl. Viele der Vulkankraterseen sind die
Heimat eines großen Bestands an Regenbogenforellen in rekordverdächtiger
Größe.

Rotorua hat auch eine ganze Reihe an individuellen Naturwundern zu bieten.
Ein besuch im Waimangu Volcanic Valley, zum Beispiel, lohnt sich sicher alle
mal. Das Tal hat sich 1886 während eines Ausbruchs des Mount Tarawera
gebildet. Oder beobachten Sie, wie der Pohutu-Geysir eine Wasserfontäne von
an die 30 Meter Höhe in die Luft spuckt. Er liegt im Whakarewarewa Thermal
Valley. Wenn sie selbst aktiv werden möchten, sollten sie eine
Whitewater-Rafting-Tour unternehmen. Diese gibt es beispielsweise auf dem
Rangitaiki River und am Kaituna River, zu dem der größte Wasserfall
Neuseelands gehört.

Abenteuer auf trockenem Fuße bieten Touren mit dem Geländewagen. Diese
führen zum Beispiel zum Vulkan Mount Tarawera – keine Angst, dieser gilt als
untätig. Sie können sogar an Wanderungen teilnehmen, bei denen sie um und in
die Krater geführt werden. Die berühmte Maori-Liebesgeschichte von Hinemoa
und Tutanekai wird bei einem Tagesausflug zum Lake Rotorua nach Mokoia
Island zum Leben erweckt. Mount Tarawera ist ein heiliger Vulkan für den
Maori-Stamm Ngati Rangitihi und steht unter dessen Schutz. Wer es ganz
bequem haben möchte, kann sich diesen heiligen Berg auch per Hubschrauber
anschauen!